Chöretreffen des Lechgaues in Peiting

Einen Ohrenschmaus der besonderen Art bot das Chöretreffen des Lechgaues in der Peitinger Schloßberghalle. Die vier Männerchöre aus Böbing, Peiting, Schongau und Steingaden, der Frauenchor aus Rottenbuch sowie die Lechgaukapelle überzeugten mit einem abwechslungsreichen Programm. Vom traditionellen Tölzer Schützenmarsch über „Wochenend und Sonnenschein“ von den Comedian Harmonists bis hin zum Jägerchor aus der Oper „Der Freischütz“ wurde den Zuhörern einiges geboten. Höhepunkt des Abends war der Bozner Bergsteigermarsch, der von allen Sängern gemeinsam mit der Lechgaukapelle vorgetragen wurde. Auch kulinarisch wurden die rund 400 Gäste bestens versorgt. Der gesellige Abend stand unter dem Motto „Törggelen“. So konnte man sich mit Speck, Käse und Südtiroler Weinen bestens versorgen. Auch Lechgauvorstand Franz Multerer und die beiden Volksmusikwartinnen Brigitte Strunz und Mariane Baab waren von dem musikalischen Abend begeistert, und hoben hehrvor, dass der Chorgesang eine Besonderheit des Lechgaues in der bayerischen Trachtenlandschaft ist.

 
 

Landestagung im Gau Unterfranken

Die Lechgau Delegierten beim Bürgermeisterempfang im Schweinfurter Rathaus anlässlich der Landestagung im Gau Unterfranken.

 

Gauwallfahrt auf den Hohenpeißenberg

Pünktlich um halb Zehn Uhr begannen die Wallfahrer aus dem Lechgau in der Wallfahrtskirche Hohenpeißenberg mit dem gemeinsamen Rosenkranz. Aufgrund des schlechten Wetters entschied man sich den Rosenkranz in die Kirche zu verlegen. Zur Messfeier um halb Elf zogen dann die Fahnenabordnungen unter Führung der Gaustandarte in den Altarraum. Dort feierten Pfarrer Michael Vogg aus dem Pfarrverband Lechrain sowie Ortspfarrer Dr. Robert Kröpfl und Diakon Hans Steinhilber  den Sonntagsgottesdienst. Für die Gestaltung der diesjährigen Wallfahrt war in diesem Jahr der Trachtenverein „Rottbachtaler“ Rott zuständig. Nach dem Gottedienst gedachte Gauvorstand Franz Multerer der gefallenen und Verstorbenen Lechgautrachtler, ein Trachtenpaar legte dazu  einen Kranz am Ehrenmahl nieder. Auch die Gaustandarte wurde traditionell weitergereicht. Für das nächste Jahr übernehmen die  „Wurzbergler“ Reichling  die Gaustandarte. Die können sich schon auf ihren ersten Auftritt freuen, sie dürfen beim Oktoberfestzug mitmarschieren.

 

94. Lechgaufest in Reichling

Bei schönstem Wetter fand das 94. Lechgautrachtenfest in Reichling statt. Rund 3000 Festzugteilnehmer, darunter 20 Musikkapellen und Trommlerzüge sowie 19 Festwägen begleiteten die Trachtler beim Festzug durch das geschmückte Dorf.

Schon am Vormittag fanden sich zahlreiche Festbesucher zum Kirchenzug ein, wo man zum Wurzberg zog, um den Festgottesdienst zu feiern. Vor einem herrlichen Alpenpanorama zelebrierte Pfarrer Vogg zusammen mit den Diakonen Seidenspinner und Steinhilber die Heilige Messe. Dort wurde auch ein neues Vereinstäfele und ein Fahnenband, gestiftet von Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler gestiftet.

Auch am Gauheimatabend am Samstag war das Festzelt gut gefüllt, die Gauvereine zeigten ihre Plattler und Tänze. Den Auftakt machte der Festverein aus Reichling mit einem Auftanz mit 34 Paaren.  Abgeschlossen wurde der Heimatabend mit dem schneidigen Holzhacker.

 

Gaujugendtag bei den Lechroaner Epfach

Rund 350 Kinder und Jugendliche aus dem Lechgau trafen sich im Denklinger Festzelt zum Gaujugendtag. Dort traten die Jugendgruppen der Trachtenvereine auf, und zeigten ihre erlernten Plattler und Volkstänze  vor großer Zuschauerkulisse. Ganz begeistert tanzten die jungen Trachtler auf der Festzeltbühne, und zeigten Mühlrad, Laubentanz oder den Ruhpoldinger Plattler. Begleitet wurden die schneidigen Jugendlichen von den jungen Epfacher Bläsern und der „zweimal zwei Musik“. Unter den Zuschauern waren auch Denklingens Bürgermeister Michael Kießling und zweiter Lechgauvorstand Anton Auer, die sich in ihren Grußworten sichtlich begeistert von den zahlreichen Jungtrachtlern zeigten. Natürlich wurde nicht nur geplattelt und getanzt, der ausrichtende Verein „Lechroaner“ Epfach hatte rund ums Festzelt einen Spieleparcours aufgebaut, wo sich die Kinder beim Bockstechen, Wettziehen, Dosenwerfen und ähnlichen Geschicklichkeitsspielen messen konnten.

 

Gauhoagart in Hohenpeißenberg

Unter dem Motto „gsunga und gspuit“ veranstaltete der Lechgau heuer einen Hoagart in Hohenpeißenberg. Im Haus der Vereine war schon vor Veranstaltungsbeginn kein freier Platz mehr, über 260 Besucher waren gekommen. Die 13 verschiedenen Volksmusikgruppen boten den Zuhörern einen abwechslungsreichen und  unterhaltsamen Abend, der von den beiden Volksmusikwarten Brigitte Strunz und Marianne Baab moderiert wurde. Vom Bläserensemble über Diatonische bis hin zur Saitenmusik und Gesangsgruppen, sowie von jung bis alt war fast alles vertreten was bayerische Volksmusik ausmacht. Auch nach dem offiziellen Programm fanden sich die begeisterten Musiker in verschiedensten Besetzungen zusammen um miteinander zu spielen.

 

Aktivpreisplatteln in Steingaden

Das Wertungsplatteln des Lechgaues ist immer wieder ein Höhepunkt im Trachtenjahr .  Die Plattler und Dreherinnen üben intensiv auf die alljährliche Meisterschaft  im Gau. Auch heuer fanden sich 169 Einzelteilnehmer und 21 Gruppen in Steingaden ein um sich den Wertungsrichtern zu stellen.

In der Klasse Aktiv I gewann Regina Kassebaum, Schongau als beste Dreherinn vor Magdalena Geiger, Apfeldorf und Sabrina Altmann, Steingaden.

Bester Plattler in der gleichen Klasse wurde Franz Dietrich aus Schongau vor Franz Multerer, Peiting und Andreas Nöß, Steingaden.

In der Klasse Aktiv II gab es bei den Dreherinne einen Schongauer Doppelsieg. Johanna Ressle wurde Erste vor ihrer Schwester Regina. Den dritten Platz erkämpfte sich Anna Knappich aus Hohenpeißenberg.

Bei den Plattlern gewann Martin Schelle aus Peiting vor Matthias Strauß, Steingaden und Ferdinand Kopp, Burggen.

In der Altersklasse setzte sich Robert Haugg aus Westendorf vor Christian Kölbl, Reichling und Hans Benedikt, Böbing durch.

Und in der Ehrenklasse gewann Toni Nöß, Steingaden vor Michael Fleschhut, Westendorf und Wilhelm Echtler, Hofstetten.

Beim Gruppenplatteln setzte sich der Gastgebende Verein aus Steingaden durch, und gewann den Wanderpokal zum Dritten mal. Sie dürfen ihn somit behalten. Den zweiten Platz erkämpfte  sich die Plattlergruppe aus Rottenbuch, dritter wurde Peiting.

 

Ein großes Dankeschön muss man auch noch den drei Musikerm Sebastian Erhard, Ferdinand Kopp und Andreas Nöß aussprechen. Sie spielten den ganzen Tag die Plattlermelodien für die Wettkämpfer.

 

Die vollständigen Ergebnisslisten aller Altersklassen finden sie unter der Rubrik Plattler.

 

Urgestein der bayerischen Trachtenbewegung feiert 90ten Geburtstag

Am Ostersonntag wurde Ludwig Widmann aus Peiting eine besondere Ehre zuteil. Am gleichen Tag wie der emerierte Papst Benedikt XVI. konnte er seinen 90ten Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass kamen neben Peitings Bürgermeister Michael Asam auch der Vorsitzende des bayerischen Trachtenverbandes Max Bertl, sowie die Vorstandschaft des Lechgaues mit Gauehrenvorstand Florian Echtler  und den beiden Gauvorständen Franz Multerer und Anton Auer. Mit dabei waren die beiden Volksmusikwarte Brigitte Strunz und Marianne Baab, um dem Jubilar ein Geburtstagsständchen zu singen. Bei einer kleinen Feierstunde erzählte der Jubilar Ludwig Widmann den anwesenden Gästen einige interessante und amüsante  Anekdoten aus seiner Schaffenszeit für die Trachtensache. Auch der Pressesprecher des bayerischen Trachtenverbandes Anton Hözelsperger und zudem langjähriger Weggefährte Widmanns, ließ es sich nicht nehmen, extra aus dem Chiemgau anzureisen, um ihm zu gratulieren. Außerdem hat sich auch Peitings Trachtenvorstand Franz Thiel zusammen mit dem Männerchor angekündigt dem Jubilar ein Geburtstagsständchen zu singen und zu gratulieren.

 Zahlreiche Aufgaben und Ämter hatte Widmann inne. Als Vorplattler und Schriftführer war er im Peitinger Trachtenverein tätig, Im Lechgau als Kassier und Vorstand, sowie im bayerischen Trachtenverband als Schriftführer. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt der Gauehrenvorstand des Lechgaues auch schon zahlreiche Ehrungen, bis hin zum Bundesverdienstkreuz. Auch die höchste Auszeichnung des bayerischen Trachtenverbandes, die „Lehrer-Vogl- Medaille in Gold“ wurde ihm zu seinem 85. Geburtstag für seinen unermüdlichen Einsatz für die Trachtensache verliehen. Für die weiter Zukunft wünschten ihm alle Gratulanten viel Gesundheit, Kraft und Gottes Segen.

 

Frühjahrsgauversammlung im Helgoland in Schongau

Schongaus Trachtenvorstand Markus Wölfle und Lechgauvorstand Franz Multerer konnten im Schongauer Trachtenheim116 Delegierte zur Gauversammlung begrüße. Unter ihnen auch Schongaus Diakon Hans Steinhilber, der selbst aktiver Trachtler ist. Nachdem Gauschriftführer Andreas Bemsel das vergangene Halbjahr in seinem Bericht noch einmal in Erinnerung rief, konzentrierte sich die Versammlung ganz auf die Veranstaltungen und Festlichkeiten im heurigen Sommer. Am wichtigsten ist natürlich das Gautrachtenfest in Reichling. Dazu berichtete Reichlings Vorstand Markus Förg. Los geht’s am Freitag, den  14. Juli mit der Dreieck Musi und der Schwindlig Blos, die zum Tanz aufspielen werden. Am Samstagabend findet dann um 20.00 Uhr der Gauheimatabend im Festzelt statt. Der Festsonntag startet um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst am Wurzberg. Um 13.30 Uhr bewegt sich dann der Festzug durch Reichling. Dazu werden knapp 3000 Trachtler, 20 Musikkapellen und Trommlerzüge sowie 15 Festwägen erwartet. Sogar ein paar Trachtler vom Gauverband Nordamerika haben sich zum Festzug angemeldet. Am Sonntagabend spielt dann noch die Blaskapelle Schwabsoien zum Festausklang.

Weitere Großveranstaltungen im Sommerhalbjahr sind natürlich das Preisplatteln der Aktiven und der Jugend in Steingaden, der Gauhoagart in Hohenpeißenberg sowie ein Chöretreffen in Peiting. Eine ausführliche Terminvorschau findet sich auf der Internetseite des Lechgaues mit der Adresse: www.lechgau.de

 
 

Volksmusikseminar im Stillerhof

Auch heuer veranstalteten die beiden Volksmusikwarte des Lechgaus, Brigitte Strunz und Marianne Baab , ein Wochenendseminar im Stillerhof, Wessobrunn. Am Samstag fand eine Schulung für Musikwarte, Gruppenleiter und Betreuer statt. Insgesamt neun Referenten boten unter anderem Kurse in Harmonielehre, Gesang, und über die GEMA an. Am Abend nach den Kursen hielt Diakon Steinhilber mit den anwesenden Schulungsteilnehmern einen Wortgottesdienst, anschließend fand man sich noch zu einem gemütlichen Hoagart ein. Am Sonntag dann konnten die frisch geschulten Musiklehrer ihr Wissen gleich an die jungen Musikanten des Lechgaus weitergeben. Zahlreiche Kinder und Jugendliche fanden sich ein, um ihren musikalischen Horizont zu erweitern.  Am späteren Nachmittag dann setzten die frisch geschulten Musiker ihr neu erlerntes Wissen gleich in einem gemeinsamen Vorspiel um, bei dem die angereisten Zuhörer natürlich noch mit Kaffee und Kuchen verköstigt wurden.

 
 

Frühjahrsvorplattlerprob in Kaufbeuren

Die Vorplattlerprobe des Lechgaues fand heuer beim westlichsten Gauverein, in Kaufbeuren statt. Über 60 Vorplattler und Dirndlvertreterinnen konnten Kaufbeurens Vorstand Sepp Häusler und Gauvorplattler Florian Schamper im Pfarrzentrum St. Martin zur gemeinsamen Probe begrüßen. Gauvorplattler Schamper ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren, und gab einen Ausblick auf die Höhepunkte 2017. Der „Oide-Wiesn-Ball“,  das gesamtbayerische Tanzfest, und die Auftritte im Traditionszelt des Oktoberfestes waren herausragende Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Heuer freuen sich die Plattler auf das Wertungsplatteln in Steingaden, das Gautrachtenfest in Reichling und natürlich steht auch heuer ein Auftritt  beim Oktoberfest an. Anschließend wurde noch gemeinsam geplattelt und getanzt. Da in Kaufbeuren mit Sepp Häusler ein wahrer Volkstanzspezialist zugegen war, wurden auch einige Volkstänze einstudiert, was den jungen Trachtlern sehr viel Spaß bereitete.

 
 

50. Geburtstag von Gauvorstand Franz Multerer

Mit über 100 Gästen feierte Lechgauvorstand Franz Multerer in Peiting seinen 50ten Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten waren auch der gesamte Gauausschuss mit Gauehrenvorstand Florian Echtler, Vorstand des Oberlandler Gaus Hans Schwaiger, Vorstand des Loisachgaus Josef Ponholzer, sowie der Vorstand es bayerischen Trachtenverbandes Max Bertl. Mit einem Überraschungsauftritt eröffneten die Plattlerjugend und die Aktivgruppe seines Heimatvereins „Alpenrose“ Peiting  den Abend. Neben zahlreichen weiteren Geburtstagseinlagen trat auch noch die Gaugruppe auf, und 2. Gauvorstand Anton Auer erinnerte an die lange gemeinsame Zeit im Gauausschuss und überbrachte die Glückwünsche sowie ein Präsent des Gauausschusses.  Für dessen Ehefrau Birgit hatte er einen Blumenstrauß  dabei. Außerdem sangen ihm Mitglieder des Ausschusses noch ein humorvolles Ständchen.

 
 

Erste-Hilfe-Kurs für Jugendleiter im Lechgau

Unter der fachkundigen Leitung von Kilian Bauer aus Steingaden haben sich 16 Jugendleiter der Lechgau- Trachtenvereine einem eintägigen Erste-Hilfe-Kurs unterzogen. Im General-Eberth-Haus  in Steingaden übten die Trachtler vom richtigen Anlegen von Verbänden bis zur stabilen Seitenlage alle wichtigen Grundlagen für Ersthelfer. Auch die Herzdruckmassage und der Umgang mit dem Defibrillator wurden intensiv geübt. So sind die Jugendleiter des Lechgaus für den hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall bestens gewappnet.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Gaujugendfasching 2017

Rund 150 Jugendliche aus dem gesamten Lechgaugebiet trafen sich im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg, um gemeinsam Fasching zu feiern. Jede Jugendgruppe hatte ein eigenes Motto ausgemacht und so kam eine Bauarbeitergruppe aus Hohenfurch, Kühe aus Hohenpeißenberg und aus Schongau rückten lauter Nachwuchs-Prinzenpaare an.

Gaujugendleiter Georg Multerer eröffnete den Faschingsball mit dem traditionellen Auftanz  aller Jugendlichen und eine kleine Besetzung der Peitinger Knappschafts- und Trachenkapelle  spielte zum Tanz auf.

Für Abwechslung sorgten auch viele Einlagen der Nachwuchstrachtler. Die Peitinger Trachtenjugend zeigte einen Schwarz-Weiß-Tanz, die Steingadener legten einen flotten Rock´n´ Roll und Disco-Fox aufs Parkett und die Jugend aus Hohenpeißenberg überzeugte das Publikum mit Blasmusik und sehr guter Akrobatik. Auch die Faschingsgarde aus Schongau schaute mit ihrem Prinzenpaar vorbei, das übrigens selbst  beim Schongauer Trachtenverein aktiv ist, und begeisterte die jungen Ballbesucher.

Die Zuschauer nahmen die gelungenen Auftritte mit begeistertem Applaus auf und schwangen danach noch fleißig das Tanzbein, wobei die Musik  nach dem offiziellen Ende noch die ein oder andere Zugabe für die jungen Tänzer spielte.