Lechgau-Zimmer in Holzhausen

 

Ein Lechgau-Zimmer in Holzhausen

Nach zehnjährige Bauzeit ist das Trachtenkulturzentrum in Holzhausen eingeweiht worden. Das wunderschöne Ensemble mit Pfarrhof, Jugendbildungsstätte, Trachtendepot, Veranstaltungshaus und Zeltlagerplatz wurde durch viele, viele ehrenamtliche Helfer geschaffen. Auch vom Lechgau reisten Gauvorstand Franz Multerer mit seiner Frau Birgit, die Gaustandarte sowie 14 Helfer zur offiziellen Einweihung an. Zahlreiche Ehrengäste, darunter auch Ministerpräsident Horst Seehofer kamen zu dem Festakt unter freiem Himmel und unterstrichen damit die Bedeutung dieses Trachtenkulturzentrums für die bayerischen Trachtler. Weihbischof Bernhard Hasselberger zelebrierte einen ökumenischen Gottesdienst im Innenhof des Areals und weihte im Anschluss alle Räumlichkeiten.

Viele Trachtler und Helfer nutzten auch den darauf folgenden Tag der offenen Tür, um sich einen Eindruck vom gelungenen Trachtenkulturzentrum zu verschaffen. Natürlich wurde beim Rundgang auch das gemeinschaftlich von Lechgau und Oberem Lechgau ausgebaute Zimmer im Jugendbildungshaus besichtigt. Ein Blick auf die Bilder von der Bauphase zeigt deutlich, dass allein in diesem Gästezimmer viele ehrenamtliche Stunden geleistet wurden. Die Schreinerei Sieber und Haslach aus Prem lieferte die Einrichtung des Zimmers in „Altholz Fichte“, Franz und Georg Multerer aus Peiting verlegten den Boden und die Kosten haben sich Lechgau und Oberer Lechgau geteilt. Das schöne Kreuz wurde von Bastl und Margit Dreher aus Bernbeuren sowie Franz und Hanni Linder aus Hohenfurch gestiftet. Die gemeinsame Gautafel ließ Gauvorstand Walter Sirch eigens für den Raum anfertigen. Das Lechgau-Zimmer macht einen wohligen, angenehmen Eindruck. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gäste zukünftig auch angenehm darin ruhen.

Rosi Geiger