Adventsingen in Rott

Stimmungsvoll eröffneten die Bläser der Rotter Musikkapelle das diesjährige Lechgau-Advendsingen in der Pfarrkirche Hl. Familie in Rott. Auch der Rotter Dreigsang, der Buchwiesgsang, die Rotter Saitenmusik und Irmgard und Korbinian Hurnaus trugen mit ihren Gesangs- und Musikstücken dazu bei, dass die Besucher der gut gefüllten Kirche sich eine besinnliche Stunde im Advent gönnen konnten. Unterbrochen wurden die Musikstücke von Anton Hager, der mit teils nachdenklichen Textbeiträgen, auf den Kern der Advents- und Weihnachtszeit hinwies. Mit dem Segen von Pfarrer Michael Vogg und dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ wurde die Veranstaltung beendet. Die Zuhörer spendeten am Ende des Adventsingens rund 1200 Euro. Diese kommen dem Trachtenkameraden Engelbert Auer aus Altenmark an der Alz zugute. Er ist seit geraumer Zeit an den Rollstuhl gefesselt, da er an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS leidet.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

40 Jahre Gaugruppe

Seit vierzig Jahren gibt es die Gaugruppe im Lechgau, dies war Grund genug dieses Jubiläum in der Peitinger Schloßberghalle groß zu feiern. Rund 250 Gäste aus den Vereinen des Lechgaues und aus einigen Nachbargauen genossen den geselligen Abend mit Schuhplattlern, Tanz und Musik.

Kurz zur Geschichte: 1974 wurde die Gaugruppe auf Initiative des damaligen Gauvorplattlers Hans Stöger gegründet. Gebildet wurde sie aus den zehn besten Plattlern und Dreherinnen des Preisplattelns. Als man dann 1998 zwischen zwei Alterskassen unterschied wurden die jeweils fünf Besten jeder Klasse in die Gaugruppe berufen. Ab 2001 wurde die Gruppe um zwei Paare erweitert, so dass auch die jeweils sechstplatzierten mit dabei sind. Die 12 Trachtenpaare repräsentieren den Lechgau bei offiziellen Veranstaltungen, sie tritt beim Gauheimatabend und dem alljährlichen Kathreintanz mit Plattlern und Volkstänzen auf. Aber auch bei ganz großen Veranstaltungen wirkte die Gaugruppe mit, wie zum Beispiel beim Deutschen Katholikentag 1984 oder der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft 2006.

Zum Jubiläumsabend wurden alle ehemaligen Gaugruppenmitglieder eingeladen, es spielte die Gruppe „Westendorfer 6er Blech“ zum Tanz auf. Natürlich gab die aktuelle Gruppe einige Auftritte, auch die Gaugruppen aus dem Oberen Lechgau und dem Inngau kamen zum Gratulieren und zeigten ihr Können. Gauvorstand Franz Multerer und Gauvorplattler Florian Schamper freuten sich über die rund 250 Gäste und betonten, dass es für sie immer eine Ehre war in der Gaugruppe mitwirken zu dürfen.

Der nächste Auftritt steht der Gaugruppe übrigens schon bevor, sie wirkt beim Kathreintanz am 23. November in Lechbruck mit.

Stephan Schütz, Gaupresswart

 

Jugendwertungsplatteln in Böbing

Über 200 Kinder und Jugendliche aus dem Lechgau trafen sich in Böbing zum Wertungsplatteln. Bei schönstem Herbstwetter traten sie in zwei Alterskassen in der Schulturnhalle gegeneinander an, um die besten Dreherinnen und Plattler zu finden. Die Wertungsrichter Hubert Guggemos, Thomas Schertich, Stefanie Sieber, Evi Herbst, Matthias Strauß, Hans Benedikt, Stefan Heiland und Josef Pirchermoser brauchten ein geschultes Auge, um die vielen jungen Trachtler zu bewerten. Ein besonderer Dank gilt auch den beiden Musikanten Ferdinand Kopp und Franz Weißheipl, die den ganzen Tag die Plattlermelodien gespielt haben.

Bei den 10 – 13jährigen Dreherinnen setzte sich Magdalena Schleich aus Hohenpeißenberg vor Antonia Weiß, Rottenbuch und Johanna Schiegg, Hofstetten durch. Bei den Burschen plattelte Johannes Erhard, Rottenbuch am besten, und gewann vor Ferdinand Bader, Schongau und Tobias Doser, Steingaden.

In der Altersklasse von 14 – 17 Jahren erreichte Magdalena Geiger aus Apfeldorf den ersten Platz, gefolgt von Franziska Eicher, Steingaden und Vroni Strunz aus Böbing. Bester Plattler wurde Stefan Sieber, Steingaden vor Michael Wühr und Benedikt Bader, beide Schongau.

Mit großer Spannung wurde das Gruppenplatteln am Nachmittag erwartet. Dort setzte sich in der Kasse 10-13 Jahre die Steingadener Gruppe durch und gewann vor den Schongauern. Auch bei den 14 – 17jährigen konnte sich Steingaden den Titel sichern, die Gruppe vom Gastverein Böbing wurde zweiter.

Auch zweiter Gauvorstand Anton Auer sowie Böbings Bürgermeister wohnten der Veranstaltung bei. Sie lobten in ihren Grußworten den hohen Leistungstand der jungen Trachtler und gratulierten den Jugendleitern für ihre hervorragende Arbeit.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Herbstgauversammlung in Kaufbeuren

Nach einem erfolgreichen Trachtensommer mit vielen gelungenen Brauchtumsveranstaltungen trafen sich die Trachtler aus dem Lechgau zu ihrer Herbstgauversammlung. Im Kolpinghaus in Kaufbeuren wurden auch gleich wieder die Weichen für das Jahr 2015 gestellt.  

Gauvorstand Franz Multerer konnte insgesamt 106 Delegierte begrüßen, als Gast war auch Kaufbeurens zweiter Bürgermeister Gerhard Bucher darunter. "Ich stehe hinter der Trachtesache und vertrete das öffentlich" bekannte sich Bucher zur Traditionspflege. Dass der Lechgau über das ganze Jahr gelungene Brauchtumsarbeit leistet, zeigten die umfangreichen Berichte des Gauschriftführers Andreas Bemsel und der sieben Sachgebietsleiter. Die Jugend feierte gemeinsam den Fasching in Rottenbuch, in Böbing trafen sich die Plattler zum Preisplatteln, in Steingaden wurde beim Gausingen gesungen und musiziert und als Höhepunkt des Trachtenjahres trafen sich alle in Apfeldort zum Gaufest. Doch dies ist nur eine Auswahl der zahlreichen Aktivitäten.

Erfreulicherweise erklärten sich auch zwei Vereine bereit, ein Gaufest durchzuführen. 2016 wird es in Steingaden stattfinden und das Jahr darauf in Reichling. Da für 2015 kein Bewerber gefunden werden konnte, erklärten sich die „Illachtaler“ Rottenbuch bereit, am Sonntag nach dem Fohlenmarkt ein Treffen aller Gauvereine zu organisieren. Dies soll mit einem gemeinsamen Festgottesdienst, anschließendem Kirchenzug und gemeinsamen Mittagessen im Festzelt gefeiert werden. Nachmittags soll dann der Gaujugendtag stattfinden.

Auch konnte Gauvorstand Franz Multerer am Ende der Versammlung zwei verdiente Trachtler aus Kaufbeuren für ihre geleistete Arbeit auszeichnen.

Bernd Drewinger erhielt das Gauehrenzeichen in Silber für seine über 20jährige Arbeit als Jugendleiter und Vorplattler. Kaufbeurens Vorstand Josef Häusler wurde mit dem Gauehrenzeichen in Gold ausgezeichnet, da er schon seit 29 Jahren das Amt des Lechgaukassiers ausübt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Vorplattlerprobe in Epfach

Die Vorplattler und Dirndlvertreterinnen des Lechgaues trafen sich in Epfach zu ihrer gemeinsamen Probe und Jahresbesprechung. Eröffnet wurde der Abend von der Epfacher Plattlergruppe, anschließend begrüßte Gauvorplattler Florian Schamper die 61 Vertreter aus den Gauvereinen. In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr konnte Schamper auf viele positive Ereignisse zurückblicken. Beim Wertungsplatteln traten 173 Einzelteilnehmer an, außerdem 20 Gruppen. Der Leistungsstand im Lechgau ist weiterhin erfreulicherweise hoch, bemerkte der Gauvorplattler. Dies zeigte auch das Ergebnis beim Wertungsplattleln um den „bayerischen Löwen“. Dort konnte der Lechgau drei Siege beim Einzelwettbewerb verbuchen sowie die Gruppenwettbewerbe bei der Jugend und den Aktiven ebenfalls gewinnen. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war auch wieder der Auftritt auf der „Oidn Wiesn“. Heuer traten die Plattlergruppen aus Peiting und Burggen sowie die Steingädner Goaßlschnalzer und die Lechgaukapelle im Traditionszelt auf. Nach dem Jahresbericht des Gauvorpllattlers probten die anwesenden Burschen und Dirndl noch gemeinsam verschiedene Plattler und die gastgebende Gruppe aus Epfach beendete den Abend mit einem schneidigen Auftritt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Gaujugendtag in Stoffen / Lengenfeld

Über 300 Kinder und Jugendliche aus 16 Trachtenvereinen des Lechgaues waren in der Mehrzweckhalle in Lengenfeld versammelt, um den 46. Gaujugendtag abzuhalten. Viele Kinder hatten ihren ersten großen Auftritt vor Publikum und zeigten Plattler und Volkstänze, die sie zuvor mit den Jugendleitern einstudiert hatten. Los ging‘s mit einem gemeinsamen Auftanz, bei welchem von jedem Verein zwei Paare mitmarschierten, anschließend traten die einzelnen Jugendgruppen auf. Der ausrichtende Verein aus Stoffen rundete das Programm mit einem erheiternden Mundartgedicht und dem Kinderchor ab. Nach dem offiziellen Teil waren für alle Kinder noch verschiedene Geschicklichkeitsspiele wie Gummistiefelkegeln und Maßkrugschieben aufgebaut, so dass den Nachwuchstrachtlern des Lechgaues mit Sicherheit nicht langweilig wurde.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Gausingen in Steingaden

Ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm stellten Gauvolksmusikwart Michael Fleschhut und Steingadens Musikwart Andreas Strauß für das Lechgausingen und -musizieren zusammen .Der Postsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Zuschauer konnten sich mit einem zirka zweistündigen Volksmusikprogramm verwöhnen lassen.

Den musikalischen Auftakt machten die Schreinerbuam aus Steingaden mit Posaune und Diatonischer, sowie der Zweigsang Michael und Johanna aus Westendorf. Die Trachtenvereine aus Peiting und Böbing hatten ihre Männerchöre dabei, die mit schneidigen Volksliedern auftraten. Auch aus Kaufbeuren kamen zwei Gruppen, die Wertachtaler Flötenmusik und der Bickenrieder Zweigsang, welcher mit seiner humoristischen Art auch aus der Sendung des bayerischen Rundfunks „Fasnacht in Schwaben“ bekannt sein dürfte. Aus Steingaden trat auch noch eine Saitenmusik auf, Westendorf hatte einen Dreigsang dabei, und aus Epfach kam die Bläsergruppe. Den größten Applaus erhielt der Dirndlzwoagsang aus Hohenfurch, der in seinen Gstanzln fürchterlich bedauerte dass es wohl nächstes Jahr kein Gaufest geben werde, da sie dieses doch unbedingt brauchen würden, um sich nach einem passenden Bräutigam umzusehen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

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Peiting und Hofstetten siegreich beim Wertungsplatteln

Beim Lechgauwertungsplatteln war der Saal beim Gasthof Haslacher in Böbing bis auf den letzten Platz gefüllt mit über 150 Plattlern und Dreherinnen, die sich den strengen Augen der Wertungsrichter stellten. Taktgefühl, sauberes Auftreten, und eine gute Körperhaltung waren unter anderem gefragt, wenn man einen der vorderen Plätze erreichen wollte. In der Klasse von 18 bis 24 Jahren plattelte Christoph Sieber aus Steingaden am besten und setzte sich gegen Franz Multerer und Tobias Schelle aus Peiting durch. Bei den Dreherinnen gab es einen Dreifachsieg aus Peiting, Rita Bader siegte vor Angelika Deibler und Verena Multerer. In der Klasse ab 25 Jahren konnte sich Florian Schamper aus Apfeldorf als bester Plattler beweisen, gefolgt von Florian Sanktjohanser und Martin Probst aus Hofstetten. Anni Ressle, Schongau setzte sich, gefolgt von Annelies Schamper, Peiting und Regina Wühr, ebenfalls Schongau bei den Dreherinnen durch. In der Altersklasse gewann Hans Benedikt aus Böbing und in der Ehrenklasse Anton Nöß aus Steingaden.

Mit großer Spannung wurde die Bekanntgabe der Gruppenwertung erwartet, unter den 20 teilnehmenden Plattlergruppen gewann Peiting I klar gegen Hofstetten I und Steingaden II.

Auch musste niemand mit leeren Händen nach Hause gehen, denn der Trachtenverein „Schnalzbergler“ Böbing hatte natürlich für alle Teilnehmer einen Sachpreis hergerichtet und auch sonst die Veranstaltung sehr gut organisiert.

Großer Dank gilt den Wertungsrichtern Andreas Länger, Franz Veitinger, Gisela Wißmüller, Peter Wolf, Georg Sieber und Helmut Linder sowie den Musikanten Sebastian Erhard, Ferdinand Kopp und Simon Schweiger, die sich den ganzen Tag Zeit nahmen um die Teilnehmer zu bewerten oder die verschiedenen Plattlermelodien zu spielen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Zwei Jahre Gaufest-Pause

Trachtenfeste mit über 3000 Teilnehmern, mehreren tausend Zuschauern und einem traditionellen Programmablauf erfordern einen enormen logistischen wie organisatorischen Aufwand. Im Lechgau sind bisher nur während den Kriegsjahren sowie bei Maul- und Klauenseuche die Gaufeste ausgefallen, doch bei der Frühjahrsversammlung musste Gauvorstand Franz Multerer nun eine zweijährige Gaufest-Pause bekannt geben. Von 2017 bis 2022 sind die Lechgaufeste gesichert, lediglich in den Jahren 2015 und 2016 werden die Trachtler des Lechgaues eine Durststrecke erleben.

In der Gemeindehalle Rottenbuch trafen sich über 100 Delegierten aus den 19 Vereinen des Lechgaus, die von einer kleinen Besetzung der Rottenbucher Musikkapelle eingestimmt wurden. Bürgermeister Andreas Keller hob in seinem Grußwort hervor, dass er stolz auf die Trachtenbewegung sei und der Erhalt des Brauchtums eine wichtige kulturelle Aufgabe ist. Erfreulicherweise konnte Gauvorstand Franz Multerer berichten, dass für die Jahre 2017 bis 2022 sich Trachtenvereine bereiterklärt haben, ein Gaufest zu übernehmen. Lediglich für 2015 und 2016 hat sich bisher noch niemand gefunden.

Dafür konnte Theo Albert, Vorstand der „Lechsbergler“ Apfeldorf den aktuellen Planungsstand vom heurigen Gaufest bekannt geben. Am Freitag, 11. Juli geht es mit einem boarischen Tanzabend im Festzelt los, am Samstag, 12. Juli findet um 19 Uhr ein Standkonzert der Apfeldorfer Trachtenkapelle statt, anschließend ist dann der Gauheimatabend im Zelt. Das Programm zum Festsonntag beginnt schon um 6 Uhr in der Früh mit einem Weckruf, um 9.30 Uhr ist dann Festgottesdienst. Höhepunkt des dreitägigen Trachtenfestes wird am Sonntagnachmittag der große Festzug sein. Um 13.30 Uhr werden sich 36 Trachtenvereine, 19 Musikkapellen, 4 Trommlerzüge und 8 Festwägen durch Apfeldorf bewegen, insgesamt über 3000 Teilnehmer. Zum Ausklang spielt dann ab 19 Uhr die Stadtkapelle Schongau im Festzelt.

Gauvorstand Multerer konnte bei dieser Versammlung auch zwei verdiente Trachtler ehren. Martin Probst aus Hofstetten bekleidete neun Jahre das Amt des ersten Gaujugendleiters. Hierfür bekam er die Lechgau-Verdienstnadel überreicht.

Auf ganze 20 Jahre Kassier kann Albert Schmid von den „Illachtalern“ Rottenbuch zurückblicken. Grund genug, dass er dafür das Gauehrenzeichen in Silber bekam.

Zum Schluss der Veranstaltung stellten sich noch zwei neue Trachtenvorstände vor. Bei den „Gennachtalern“ Westendorf leitet von nun an Norbert Fischer die Geschicke des Vereins, bei den „Rottbachtalern“ Rott Martin Krötz.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Junge Musikanten spielen in Rottenbuch auf

Die Rottenbucher Gemeindehalle war mit über 200 Besuchern gut gefüllt, die sich das Gaujugendsingen und –musizieren des Lechgaues nicht entgehen lassen wollten. Mit dem Birkenauer Marsch eröffnete das Bläserquintett aus Apfeldorf den Abend musikalisch und Rottenbuchs Trachtenvorstand Tobias Erhard begrüßte alle Zuhörer. Anschließend traten auch gleich die junge Stubenmusik und zwei Burschen an der Steirischen aus Steingaden auf. Der Kinderchor aus Reichling forderte Gauvorstand Franz Multerer singend auf, ihnen doch ein Eis zu spendieren, was er auch umgehend tat. Die Stubenmusik aus Schongau folgte mit weiteren Musikstücken. Als Solisten traten Magnus Eglhofer aus Epfach am Akkordeon und Julia Erhard aus Rudersau an der Harfe auf. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Alm Trio aus Rottenbuch, der Klarinettenmusik aus Peiting und der Dachs-Musi aus Böbing weiter. Auch aus Hohenpeißenberg spielten die Rigi-Soatnmusik und d‘ Nordseitler auf. Nach dem offiziellen Programm war für die jungen Musikanten noch lange nicht Schluss, in verschiedenen Besetzungen spielten sie noch fleißig und mit viel Freude weiter zur Begeisterung der Zuhörer.

 

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Vorplattler proben in Peiting

Die Vorplattler und Dirndlvertreterinnen des Lechgaus trafen sich heuer in Peiting zu ihrer Frühjahrsprobe. Nachdem die gastgebende Plattlergruppe „Alpenrose“ sich mit dem Vereinsschlag präsentierte konnte Gauvorplattler Florian Schamper rund 50 Vertreter aus den 19 Lechgauvereinen begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Gauvorstand Franz Multerer und allen anwesenden Ausschussmitgliedern. Nach seinem Rückblick auf das vergangene Jahr gab er auch gleich die Termine für 2014 bekannt. In Böbing wird heuer das Wertungsplatteln stattfinden, auch können sich noch Plattlergruppen für einen Auftritt bei der „Oidn Wiesn“ anmelden. Höhepunkt des Jahres wird aber das Jubiläum 40 Jahre Gaugruppe sein, das am 8. November in der Schloßberhalle in Peiting stattfinden wird. Außerdem regte er an, den Termin für das Wertungsplatteln von Samstag wieder auf Sonntag zu verlegen, da ein deutlicher Rückgang bei den Zuschauern zu verzeichnen sei und es auch immer schwieriger werde, für Samstag Wertungsrichter zu engagieren. Nach einer kurzen Diskussion einigten sich die anwesenden Vorplattler und Dirndlvertreterinnen, in Zukunft am vorletzten Sonntag im April das Wertungsplatteln abzuhalten, diese Regelung soll ab 2015 in Kraft treten.

Anschließend wurden noch gemeinsam der Lechgauer und der Gauschlag geprobt, und die Plattlergruppe aus Peiting beendete die gemeinsame Probe mit einem schneidigen Plattler.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Volksmusikwarte treffen sich zur jährlichen Besprechung

Unter der Leitung von Gauvolksmusikwart Michael Fleschhut trafen sich die Volksmusikbeauftragten der Lechgauvereine im Gasthof Keppeler in Peiting zu ihrer jährlichen Zusammenkunft. Nachdem man das vergangene Jahr Revue passieren lies, wurden die Termine für das laufende Jahr besprochen.  Auch das Jahr 2014 bietet ein umfangreiches Programm für alle Volksmusikinteressierten. Am Samstag, 3. Mai das Lechgausingen und – musizieren in Steingaden, die Lechgaukapelle wird am Montag, 29. September auf der „Oidn Wiesn“ aufspielen und am Sonntag, 7. Dezember findet in Rott das Gauadventsingen statt. Ein besonderes Schmankerl wird sicherlich am 29. Mai stattfinden, am Feiertag Christi Himmelfahrt ist unter dem Namen „Klang und Gsang“ ein Volksmusiktag in Peiting. Auf dem Hauptplatz und den umliegenden Biergärten der Wirtshäuser treten den ganzen Tag über verschiedene Volksmusikgruppen auf. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt, und alle Musikbegeisterten können sich von früh bis spät an den wunderschönen Klängen erfreuen.  

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Volksmusikseminar im Stillerhof

Großen Anklang fand das Volksmusikseminar des Lechgauverbandes im Stillerhof in Wessobrunn. 42 junge Musiker folgten der Einladung für ein Weiterbildungs- und Probenwochenende. Unter der Leitung von Marianne Wunderer und Isabella Nehrenheim sowie weiteren acht Ausbildern bildeten sich die Teilnehmer an zahlreichen Instrumenten fort. Vom Bläserensemble über Akkordeon, Diatonische, Flöte, Hackbrett und Gitarre war alles vertreten. Höhepunkt des Wochenendseminares war das Vorspiel am Sonntagnachmittag vor den Eltern und zahlreichen weiteren Zuhörern. Dort konnten die zusammengestellten Musikgruppen ihr erlerntes Können vor Publikum beweisen. Ein besonderer Ohrenschmaus war dabei die Sternpolka, welche von allen 42 Musikanten gemeinsam aufgeführt wurde. Im Anschluss daran wurden die Gäste noch mit Kaffee und Kuchen verköstigt.

Stephan Schütz

Gaupressewart

 

Jugendvolkstanz eine riesen Gaudi

Ganz im Zeichen von Strand und Wasser stand die Rottenbucher Gemeindehalle beim Faschingsball der Lechgautrachtenjugend. So kamen rund 200 junge Trachtler aus dem gesamten Gaugebiet und präsentierten vom Tintenfisch bis zum Leichtmatrosen sämtliche Kostümierungen, die mit dem Thema Wasser zu tun hatten. Für musikalischen Schwung sorgte die Gruppe „Schwindlig Blos“, die für die jungen Tänzer aufspielte.

Auch die Faschingsgarde aus Schongau machte ihre Aufwartung und zeigte Gardemarsch, Prinzenwalzer sowie ihren Showtanz. Die gastgebende Jugendgruppe aus Rottenbuch studierte einen angeblich echt norddeutschen Volkstanz ein, der neue Gaujugendleiter Georg Multerer musste sich mit seiner Stellvertreterin Birgit einem Fragespiel und einem Geschicklichkeitsparcours von der Peitinger Trachtenjugend stellen und die Steingadener Jugendlichen führten einen Syncronschwimmwettbewerb auf.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Eine "steife Briese" herrschte, als die Rottenbucher ihren "Volkstanz" aufführten.

 

 

 

Jugendleiter auf Fortbildung

Ein umfangreiches Wochenendseminar stand für die Jugendleiter des Lechgaues auf dem Programm. Zusammen mit den Gaujugendleitern Georg Multerer und Birgit Nöß verbrachten sie zwei Tage im Karl Eberth-Haus in Steingaden. Christian Kammerbauer, Referent der Bayerischen Trachtenjugend, schulte die Teilnehmer unter anderem in Organisation und Planung.  Zunächst wurden sie umfangreich über gezielte Werbung für neue Jugendliche inforiert. Auch über den Aufbau der staatlichen Jugendorganisationen und politische Strukturen lernten die Teilnehmer einiges. Neben dem theoretischen Unterricht standen natürlich auch praktische Einheiten auf dem Programm,  so wurden Kinder- und Gruppenspiele zusammen ausprobiert oder in Kleingruppen verschiedene Jugendwerbemaßnahmen  geplant und vorgestellt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Dreikönigssitzung in Apfeldorf

Mit der traditionellen Dreikönigsitzung begannen die Trachtler des Lechgaus das Jahr 2014. Im Gasthof Kölbl in Apfeldorf traf sich der Gauausschuss mit dem heurigen Gaufestverein „Lechsbergler“ Apfeldorf, um die Festplanungen und weiteren Termine für das Jahr zu besprechen.

Das 92. Lechgau-Trachtenfest wird am Freitag, 11. Juli mit einem boarischen Tanz beginnen. Ab 19.30 Uhr spielen im Festzelt die „Gögerl-Geiger“, die „Maschanzker“ von Karl Edelmann sowie die „Schwindlig Blos“ zum Tanz auf. Weiter geht es dann am Samstag, 12. Juli mit einem Standkonzert der Trachtenkapelle Apfeldorf beim Gasthof Kölbl um 19 Uhr. Anschließend ist der große Gauheimatabend im Festzelt. Der Festsonntag beginnt schon um 6 Uhr in der Früh mit einem Weckruf. Um 9.30 Uhr ist dann der Festgottesdienst. Anschließend spielt die Musikapelle Reichling zum Frühschoppen. Höhepunkt des Gaufestes wird der große Festzug um 13.30 Uhr sein. Insgesamt über 3000 Trachtler, Musikapellen und Trommlerzüge sowie zahlreiche Festwägen werden durch den festlich geschmückten Ort ziehen und von hoffentlich vielen Zuschauern bejubelt werden. Nach den Ehrentänzen im Festzelt wird die Lechgaukapelle aufspielen, zum Festausklang die Stadtkapelle Schongau.

Auch alle weiteren Termine für 2014, wie Preisplatteln, Gausingen und Gauwallfahrt wurden an der Sitzung besprochen und können unter www.lechgau.de abgerufen werden. Besonderheiten für das heurige Jahr sind eine Vorständebesprechung am 3. April im Schongauer Helgoland ,und eine Fähnrichschulung in Hohenpeißenberg, Haus der Vereine.

Stephan Schütz, Gaupressewart