Besinnliches Adventsingen

Unter dem Motto „Das heilige Paar und sei Weg“ stand das Adventsingen des Lechgaues in der Pfarrkirche von Hohenpeißenberg. Musikalisch begann die Veranstaltung mit einer Weise der Epfacher Bläser, außerdem spielte die Neunerloa Musi, die Rigi Saitenmusi, d’Nordseitler, sowie ein Querflötenduo aus Hohenpeißenberg, und als weitere Gäste der Schönachzwoagsang aus Hohenfurch. Die besinnlichen Texte zum oben genannten Motto lasen Martha Schleich und Albert Berchtold, sowie Niklas Dreer als Hirte. Unter den zahlreichen Zuhörern konnte Hohenpeißenbergs Trachtenvorstand Rupert Fischer auch Bürgermeister Thomas Dorsch, Gauvorstand Franz Multerer sowie Gauehrenvorstand Florian Echtler begrüßen. Nach der gut einstündigen besinnlichen Adventsveranstaltung konnten die Musikanten und Zuhörer noch die Gelegenheit wahrnehmen, sich bei einer Brotzeit in der Rigi Alm zu stärken.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Georg Multerer neuer Gaujugendleiter

Zur jährlichen Jugendleiterbesprechung des Lechgaus konnte erster Gaujugendleiter Martin Probst zahlreiche Jugendvertreter aus den Vereinen im Fohlenhof in Steingaden begrüßen. Nachdem Birgit Nöß, zweite Gaujugendleiterin, das Protokoll der letzten Besprechung verlas, wurde ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr abgehalten. Der maskierte Jugendvolkstanz, der Gaujugendtag und das Preisplatteln um den bayerischen Löwen waren gelungene Veranstaltungen, bei denen sich die Jugendlichen zahlreich beteiligten. Höhepunkt des vergangenen Jahres war aber die einwöchige Jugendbildungsmaßnahme in Utting. Dort verbrachten über 40 junge Trachtler einen Teil ihrer Sommerferien um sich gemeinsam weiterzubilden und die Kameradschaft zu stärken. Bei den anwesenden Vereinsjugendleitern gab es auch ein neues Gesicht, in Hohenpeißenberg widmet sich zukünftig Hannes Bauer der Jugendarbeit.

Da Martin Probst das Amt des Gaujugendleiters schon seit einem Jahr nur noch kommissarisch ausübt, war es an der Zeit einen Nachfolger zu wählen. Die Wahl fiel einstimmig auf Georg Multerer aus Peiting. Dieser übernahm nach einer kurzen Pause auch gleich die Leitung für den Rest der Sitzung.

Auch für das Jahr 2014 stehen schon die ersten Termine an, so wird der maskierte Jugendvolkstanz am 24. Januar in Rottenbuch stattfinden, Den Gaujugendtag übernimmt Stoffen, und die Jugendleiterbesprechung im Herbst findet in Landsberg statt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Jugendwertungsplatteln in Hofstetten

Über 220 jugendliche Einzelstarter und 18 Gruppen traten beim Jugendwertungsplatteln in Hofstetten an. Aufgeteilt in zwei Altersklassen (10 – 13 Jahre und 14 – 17 Jahre) traten die jungen Trachtler in der Turnhalle und der Schulaula vor ihren Wertungsrichtern an. Hubert Guggemos, Sebastian Welz, Thomas Schertich und Magdalena Kirchhofer bewerteten die Kinder bis 13 Jahre und die 14 bis 17jährigen mussten sich Robert Haugg, Leonhard Schmölz Simone Linder und Annemarie Sopper stellen. Nachdem bis zum Mittagessen alle Einzelteilnehmer geplattelt und gedreht hatten, traten dann auf der Bühne der Turnhalle die verschiedenen Gruppen gegeneinander an. Gauvorstand Franz Multerer stellte bei seiner Ansprache fest, dass das Wertungsplatteln eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr sei, und einerseits dazu beitrage, dass im Lechgau auf sehr hohem Niveau geplattelt wird, andererseits aber auch die Gemeinschaft der jungen Trachtler fördere. Außerdem bedankte er sich beim scheidenden Gaujugendleiter Martin Probst für seine neunjährige Arbeit, und auch die zahlreichen Jugendlichen stimmten in einen großen Extraapplaus ein.

Als dann Gauvorplattler Florian Schamper ans Mikrophon trat um die Ergebnisse bekanntzugeben war die Spannung in der Halle spürbar. Am meisten fieberten die jungen Trachtler bei der Bekanntgabe der Gruppenergebnisse mit. Bei den 10 bis 13 jährigen gewannen die Kinder vom „Bayerischen Rigi“ Hohenpeißenberg vor Steingaden. Bei den 14 bis 17jährigen konnte der „Almfrieden“ Steingaden sich die ersten beiden Plätze sichern. Natürlich war für jeden Teilnehmer ein Sachpreis dabei, und die Gruppen bekamen jeweils einen Brotzeitkorb. Zum Schluss darf natürlich auch ein großes Dankeschön an die beiden Musikanten Martin Probst und Andreas Sturm nicht fehlen, die den ganzen Tag die Plattlermelodien für die zahlreichen Teilnehmer spielten.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Herbstgauversmmlung in Reichling

Das Lechgaufest 2014 macht der Trachtenverein „Lechsbergler“ Apfeldorf. Aber wer übernimmt dieses Großereignis im Jahr 2015? Bei der Herbstgauversammlung in Reichling hatte Gauvorstand Franz Multerer noch keinen Bewerber vorliegen und forderte die Vereine deshalb auf, in ihren Vereinsgremien intensiv über die Ausrichtung eines Gaufestes zu beraten.

Über 100 Delegierte aus allen 19 Lechgauvereinen versammelten sich im Gasthaus „Breitenmoser“ und auch Reichlings Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler war unter den Gästen. Gauschriftführer Andreas Bemsel verlas das Protokoll über das vergangene Halbjahr und zeigte den Anwesenden noch einmal auf, wie ereignisreich der Sommer war. Gaufest, Standartenweihe des Huosigaues, Trachtenfest in Höfen/Tirol und Gauwallfahrt sind nur einige der zahlreichen Festlichkeiten, bei denen Trachtler aus dem Lechgau vertreten waren. Auch bei den anschließenden Berichten der Sachgebietsleiter zeigte sich, dass neben den Festlichkeiten auch viel geboten war. Die Jugendlichen waren im August zu einer einwöchigen Bildungsmaßnahme in Utting, auf der „Oidn Wiesn“ war der Lechgau mit Plattlern, Goaßlschnalzern und einer Musikkapelle vertreten, außerdem wurden mehrere Nähkurse für Unterröcke angeboten.

Nach den umfangreichen Berichten hatte Gauvorstand Franz Multerer die ehrenvolle Aufgabe, drei verdienten Trachtlern das Gauehrenzeichen in Silber zu überreichen. Waltraud Pössinger aus Rott, die sechs Jahre Volksmusikwartin und 21 Jahre lang Kassier bei den „Rottbachtalern“ war, Roswita Schlee aus Stoffen, die seit 27 Jahren Volksmusikwartin ist, und Peter Lutz aus Steingaden, der schon 21 Jahre lang das Amt des Schriftführers beim „Almfrieden“ ausübt.

Auch in Zukunft wird es den Lechgautrachtlern nicht langweilig werden, denn es stehen schon wieder zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. So findet am 27. Oktober das Wertungsplatteln der Jugend in Hofstetten statt und am 23. November ist der Kathreintanz der beiden Lechgauverbände in Lechbruck. Auch ein Fahnenschwingkurs für die Vereinsfähnriche ist geplant, außerdem hat die Gaugruppe nächstes Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum.

Einziger Wehrmutstropfen der Versammlung war, dass für 2015 immer noch kein Ausrichter für das Gaufest gefunden werden konnte. Bis zur Frühjahrsversammlung werden die Vereine nun beraten und hoffentlich eine Lösung finden.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Gauwallfahrt heuer in der Pfarrkirche Hohenpeißenberg

Mit der Gauwallfahrt wollen sich die Lechgautrachtler eigentlich für den gelungenen und unfallfreien Festsommer bei der Muttergottes in der Wallfahrtskirche auf dem Peißenberg bedanken. Leider machte das Wetter den rund 400 angereisten Trachtlern eine Strich durch die Rechnung. Da außerdem die Wallfahrtskirche gerade renoviert wird, wurde der Rosenkranz und die anschließende Messfeier in die Hohenpeißenberger Pfarrkirche verlegt. Für die Gestaltung war heuer der Trachtenverein „Wertachtaler“ Kaufbeuren zuständig und hatte mit Pfarrer Helmut Enemoser einen Geistlichen mitgebracht, der auf sehr humorvolle Weise in seiner Predigt erklärte, dass zum Leben eben mehr als nur Anstrengung und Arbeit gehöre und man das Leben eben auch feiern und sich daran erfreuen muss.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde, wie jedes Jahr, den gefallenen, vermissten und verstorbenen Trachtenkameraden gedacht, besonders den heuer verstorbenen beiden Trägern des Gauehrenzeichens in Gold, Peter Rambach, Seestall und Fritz Jakob, Kaufbeuren.

Auch die Träger der Gaustandarte wechseln bei der Gauwallfahrt , heuer übernahm der Trachtenverein „Edelweiß“ Landsberg die Standarte von den „Wertachtalern“ aus Kaufbeuren und sie dürfen sich schon auf ihren ersten Einsatz beim Oktoberfestzug in München freuen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

 

Lechgau-Jugend verbringt lehrreiche Freizeitwoche

Schon zum neunten mal organisierten die Gaujugendleiter eine Jugendbildungswoche für die Jugendlichen des Lechgauverbandes. Mit Spielen ohne Grenzen, Wallfahrt nach Andechs oder Wanderung in der Pähler Schlucht hatte die Jugend aus dem Lechgau-Trachtenverband ein dicht gedrängtes Programm in Utting am Ammersee.

An den Abenden war mit Plattlerprobe, Singstunde oder Volkstanz ebenfalls viel geboten, so dass sich die über 40 Jugendlichen und ihre Betreuer im Übernachtungshaus des Kreisjugendringes Landsberg schnell zu einer fröhlichen Gemeinschaft verschworen. Nur alle drei Jahre initiieren die Gaujugendvertreter des Lechgaues diese Woche, dabei ist die Altersgruppe auf 13- bis 15-Jährige begrenzt.

Auch ein Gottesdienstbesuch in der Uttinger Pfarrkirche stand am Sonntag auf dem Programm, anschließend traf man sich zur Kirchenführung.

Bei einer Wallfahrt nach Andechs wurde den Teilnehmern die Bedeutung und Entstehung der Wallfahrt, sowie der Rosenkränze erläutert. Nach der Besichtigung der Wallfahrtskirche genoss die Gruppe die mitgebrachte Brotzeit im Klosterbiergarten. Auch beim Erlernen von bayerischem Liedgut mit Rosi Geiger oder verschiedener Volkstänze mit Sepp Kaindl hatten die Jugendlichen sichtlich viel Spaß und Freude.

Nach dem großen Grillabend am vorletzten Tag zeigten die jungen Trachtler noch mit ihren mitgebrachten Instrumenten ihr musikalisches Talent und so mancher Teilnehmer verabschiedete sich mit Wehmut von der einwöchigen Ferienfreizeit mit ihren Gaujugendleitern Martin Probst und Birgit Nöß.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Lechgau trauert um seinen Gauehrenvorplattler Fritz Jakob

Völlig unvorbereitet und plötzlich traf die Nachricht vom Tode von Gauehrenvorplattler Fritz Jakob ein. Mit ihm hat ein Urgestein und hervorragender Schuplattler den Lechgau verlassen.

Fritz Jakob trat am 14. März 1948 dem Trachtenverein „D‘ Wertachtaler“ Kaufbeuren bei. Dort war er von 1951 an unter anderem als Vorplattler, Vorstand und Jugendleiter tätig. Für seine großen Verdienste im Verein wurde er 2001 zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Lechgau übernahm er von 1950 bis 1958 das Amt des zweiten Gauvorplattlers, von 1958 bis 1970 das des ersten Gauvorplattlers. Für seine großen Leistungen, die er für das Schuhplattlerwesen erbrachte, wurde er 1970 zum Gauehrenvorplattler ernannt. Außerdem übernahm er von 1970 bis 1991 den Vorsitz des Gauschiedsgerichts. Für sein jahrzehntelanges Wirken im Gauausschuss wurde ihm 1992 das Gauehrenzeichen in Gold verliehen.

Mit der Gaustandarte und einem Kranzgebinde erwies ihm der Lechgau die letzte Ehre. Der Lechgau wird Fritz Jakob stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Schönstes Dorf Bayerns feiert Trachtenfest

 

Rund 3500 Trachtler marschierten beim 91. Lechgaufest in Böbing beim großen Festzug mit. 40 Trachtenvereine, 25 Musikkapellen, elf Trommlerzüge und zehn Festwagen boten ein beeindruckendes und farbenprächtiges Bild für die zahlreichen Zuschauer, die Böbings Straßen säumten. Mit eingereiht in den Festzug haben sich unter anderem der Vorsitzende des bayerischen Trachtenverbandes Max Bertl, MdB Alexander Dobrind, MdL Renate Dodell sowie Vizelandrätin Andrea Jochner-Weiß. Schon am Heimatabend, der von der Blaskapelle musikalisch eröffnet wurde, zeigten die Plattlergruppen des Lechgaus den Festzeltbesuchern ihre Tänze und Plattler. Außerdem traten der Böbinger Männerchor und die Singkinder auf. Auch Landesvorplattler Florian Vief war unter den Gästen und überreichte der Jugend und Plattlergruppe aus Steingaden jeweils einen Erinnerungsteller für den Gewinn des bayerischen Löwen. Da der Trachtenverein „D’Schnalzbergler“ Böbing seinen 100. Geburtstag feierte, bekamen sie von ihrem Patenverein „D’Illachtaler“ Rottenbuch ein Fahnenband geschenkt und Böbings Bürgermeister Peter Erhard überreichte einen Scheck über 1500 Euro.

Auch zum Kirchenzug waren schon zahlreiche Trachtler anwesend, und feierten die heilige Messe mit Pfarrer Gerhard Gumpinger und seinen Konzelebranten Josef Weber, Prälat Georg Kirchmeier und Pater Cobras.

So kann man abschließend sagen: Ein rundrum gelungenes Gaufest!

Stephan Schütz

Gaupressewart

 

 

Jugend singt und musiziert

Viele musikalische Talente zeigten die Kinder und Jugendlichen des Lechgaues  beim Gaujugendsingen und –musizieren im Bürgerhaus Plugdorf-Stadl. Begonnen wurde das zweistündige Programm von der gastgebenden Jugendgruppe aus Stoffen und der Begrüßung durch den ersten Vorstand Anton Auer. Anschließend zeigten „D` Nordseitler" und die Bayerisch-Rigi Musi aus Hohenpeißenberg, die Flötengruppe aus Hofstetten, die Kreuzbergmusi aus Peiting, die junge Böbinger Hackbrettmusi, die Schönach Buam aus Hohenfurch sowie die Geschwister Benedikt und Lisa Ernst aus Steingaden verschiedene Volksmusikstücke. Angefangen von der Polka über Walzer, Landler und Märsche wurde den ganzen Abend munter drauf los musiziert. Roman Lehmann aus Stoffen trug noch ein unterhaltsames Gedicht über die Lederhose vor. Auch wurde das Publikum mit ins Programm eingebunden, vor der Pause und zum Schluss der Veranstaltung wurde gemeinsam mit den Mitwirkenden gesungen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Unterhaltsames Gausingen in Epfach

Mit dem Gamsgebirgmarsch, gespielt von der Epfacher Tanzlmusi, wurde das heurige Lechgausingen und –musizieren im Haus der Vereine in Epfach eröffnet. Nach der Begrüßung durch Trachtenvorstand Walter Eglhofer führten Gauvolksmusikwart Micheal Fleschut und Epfachs Volksmusikwart Tobias Eglhofer durchs Programm. Weiter gings mit der jungen Schloßbergler Stubnmusi aus Schongau, dem Zweigsang Johanna und Michael aus Westendorf, sowie der Eckbichlmusi aus Peiting. Auch die beiden Männerchöre aus Peiting und Böbing boten den Zuhörern stimmgewaltige echte Volkslieder.

Lustige Gstanzl über den Lechgau hatte der Schönachzwoagsang aus Hohenfurch extra für das Gausingen gereimt, aber auch die Ruahbachmusi aus Böbing sowie die Mundartsprecherin Maria Schweiger aus Epfach erfreuten mit schneidiger Musik und lustigen Geschichten die Zuhörer. Zum Schluss des offiziellen Programms spielten noch die Epfacher Bläsergruppe, die Saitenmusik aus Steingaden und das Duo Fabian und Uli aus Epfach auf.

Nach dem offiziellen Programm wurde natürlich in den verschiedensten Besetzungen weiter musiziert.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Tanz und Spiel beim Gaujugendtag

Die Schloßberghalle in Peiting war bis auf den letzten Platz besetzt, als der Lechgau seinen 45. Gaujugendtag abhielt. 400 junge Trachtler kamen zusammen, um dem Publikum ihre einstudierten Tänze zu zeigen. Die Kinder und Jugendlichen aus 17 verschiedenen Vereinen zeigten zu Beginn der Veranstaltung den gemeinsamen Auftanz. Anschließend wurden verschiedene Volkstänze und Plattler gezeigt. Durch das Programm führten die beiden Gaujugendleiter Martin Probst und Birgit Nöß, sie stellten den Gästen die verschiedenen Gruppen vor. Auch Gauvorstand Franz Multerer war über die vielen teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sehr erfreut und bemerkte, dass die Jugendarbeit eigentlich die wichtigste Aufgabe für Vereine sei.

Nach dem offiziellen Programm konnten die Jugendlichen sich noch an verschiedenen Spielstationen wie Bockstechen, Maßkrugschieben oder Gummistiefelkegeln vergnügen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen war zur Freude aller Kinder auch noch ein Eiswagen vor der Halle aufgebaut.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

 

 

Erfreulicher Leistungsstand beim Aktiven-Wertungsplatteln

Über 150 Einzelteilnehmer und 21 Gruppen traten in Hofstetten zum Lechgau-Wertungsplatteln an und mussten zu einer von vier möglichen Melodien platteln oder drehen. Die Preisrichter Karl Geiger, Georg Sieber, Michael Fleschhut, Hubert Greisl , Michael Killer und Ludwig Zedelbauer achteten genau auf jeden Schlag und Haltung beim Platteln, oder auf die Rockglocke beim Drehen. Mit großer Spannung verfolgten die teilnehmenden Gruppen die Bekanntgabe der Wertungsergebnisse. Souverän verteidigten die Steingädner ihren ersten Platz vom Vorjahr und konnten den begehrten Wanderpokal behalten. Der gastgebende Verein „Windachtaler“ Hofstetten wurde zweiter vor Peiting.

Auch Landrat Walter Eichner ließ es sich nicht nehmen, beim Preisplatteln vorbeizuschauen und lobte die hervorragende Jugendarbeit der Trachtenvereine. Gauvorstand Franz Multerer war erfreut über den Leistungsstand der Plattler und Dreherinnen. Außerdem warb er noch einmal intensiv für einen neuen Gaujugendleiter.

Besonders hervorzuheben sind auch die beiden Musikanten Silvia Kölbl und Andreas Sturm, die über den Tag verteilt sicher weit über 100mal die verschiedenen Plattlermelodien spielten.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Der Trachtensommer 2013 kann kommen

Zur Frühjahrsversammlung des Lechgaues im Bürgerhaus in Westendorf wurden die über 100 Delegierten aus den 19 angeschlossenen Trachtenvereinen musikalisch von der Westendorfer Tanzlmusi begrüßt. Auch Bürgermeister Erich Negele, selbst aktiver Trachtler, war bei der Versammlung anwesend und zollte damit der Brauchtums- und Heimatpflege höchsten Respekt. Nachdem der neue Gauvorstand Franz Multerer seine erste Gauversammlung eröffnete, verlas Gauschriftführer Andreas Bemsel das Protokoll des vergangenen Halbjahres. Es folgten die Kurzberichte der Sachgebietsleiter. Die Delegierten erfuhren, dass auch im Jahr 2013 zahlreiche Aktivitäten geplant sind. Der erste Termin ist schon am 27. April, in Hofstetten findet das Preisplatteln statt. Auch bei der „Oidn Wiesn“ tritt der Lechgau mit verschiedenen Gruppen auf und in den Sommerferien ist eine einwöchige Jugendfreizeit in Utting am Ammersee geplant. Höhepunkt des Jahres ist aber das 91. Lechgaufest in Böbing. Dort werden am 13. Und 14. Juli über 3000 Trachtler zum Festzug zusammentreffen. Insgesamt 38 Trachtenvereine, 24 Musikkapellen, zehn Trommlerzüge sowie zehn Festwagen haben sich angemeldet. Schon am Samstag, 13. Juli findet im Festzelt um 20 Uhr der Gauheimatabend statt. Am Sonntag, 14. Juli ist um 9 Uhr Kirchenzug mit anschließendem Festgottesdienst. Um 13.30 Uhr dann der schon erwähnte Festzug. Ab 19 Uhr spielen die jungen Pfaffenwinkler zum Festausklang.

Nach den Terminvorstellungen nahm Gauvorstand Multerer noch eine Ehrung vor. Christiane Balzarek aus Steingaden wurde für ihr elfjähriges Engagement als Gaudirndlvertreterin mit der Lechgauverdienstnadel geehrt und war darüber sichtlich erfreut.

Abschließend ermahnte Multerer die Versammlung noch eindringlich, gemeinsam nach einem neuen Gaujugendleiter zu suchen, da Martin Probst sein Amt im Herbst niederlegt und bis jetzt kein Nachfolger in Sicht ist.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Lechgau-Vorplattler proben gemeinsam

Zu ihrer ersten gemeinsamen Probe mit dem neuen Gauvorplattler Florian Schamper aus Apfeldorf trafen sich die Vorplattler und Dirndlvertreterinnen des Lechgaues. Ins Gasthof Post lud die Steingadener Plattlergruppe ein und zeigte zum Auftakt den Jubiläumsplattler, der 2007 anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums geschaffen wurde. Anschließend ließ Schamper das vergangene Halbjahr Revue passieren und legte sein besonderes Augenmerk auf das Jugendpreisplatteln in Rottenbuch, eine wichtige und auch gelungene Großveranstaltung des Gaues. Die Gaugruppe trat außerdem beim Patenbitten des Huosigaues und beim Lechgauehrenabend auf.

Auch im Jahr 2013 stehen wieder wichtige Veranstaltungen an. Am Samstag, 27. April findet das Aktivenpreisplatteln in Hofstetten statt und auch auf der „Oidn Wiesn“ hat der Lechgau wieder einen Tag im Festzelt, um sich zu präsentieren. Am Sonntag, 20. September werden Plattler- und Musikgruppen aus dem Lechgau zu sehen sein. Nach der Terminbesprechung wurde natürlich noch gemeinsam geplattelt und auch die gastgebende Plattlergruppe trat nochmals auf.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Junge Musikanten beim Volksmusik-Seminar

Auch heuer hat der Lechgau ein Wochenendseminar für junge Volksmusikanten abgehalten. 25 Jugendliche sind der Einladung zum  Stillerhof in Wessobrunn gefolgt und haben sich unter der Organisation von Gerlinde Erhard und Marianne Wunderer und insgesamt acht Musiklehrern weitergebildet. Versorgt wurden sie in bewährter Weise von Elfriede und Sabine Bertl. Höhepunkt der beiden Schulungstage war dann am Sonntagnachmittag ein gemeinsames Vorspiel der acht verschiedenen Gruppen vor den angereisten Eltern, Großeltern und sonstigen Interessenten. Auch Gauvorstand Franz Multerer schaute vorbei, um den jungen Musikanten zuzuhören. Mit Kaffee und Kuchen klang der musikalische Nachmittag dann aus und die jungen Musikanten freuen sich bestimmt schon auf nächstes Jahr, wenn im Stillerhof wieder musiziert wird.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Lechgau-Jugendleiter auf Fortbildung

Ein umfangreiches Wochenendseminar stand für die Jugendleiter des Lechgaues auf dem Programm. So verbrachten sie zusammen mit den Gaujugendleitern Martin Probst und Birgit Nöß zwei Tage im Karl Eberth- Haus in Steingaden. Christian Kammerbauer, Referent der Bayerischen Trachtenjugend schulte die 22 Teilnehmer unter anderem in Pädagogik, Organisation und Planung. Außerdem wurden sie umfangreich über die Aufsichtspflicht für Kinder und Jugendliche informiert. Neben dem umfangreichen theoretischen Unterricht standen natürlich auch praktische Einheiten auf dem Programm,  so wurden Kinder- und Gruppenspiele zusammen ausprobiert oder in Kleingruppen verschiedene Jugendveranstaltungen geplant und vorgestellt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Florian Echtler wird zum Gauehrenvorstand

Die Lechgauvorstandschaft hat zum Ehrenabend im Gasthof Moser in der Wies geladen, um verdiente Trachtler zu ehren. Unter den anwesenden Gästen waren neben Landtagsabgeordneter Renate Dodell, stellvertretender Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Landrat a.D. Erwin Filser, Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle, Max Bertl, Vorsitzender des bayerischen Trachtenverbandes sowie die Gauvorstände der Nachbargaue. Für einen würdigen musikalischen Rahmen sorgten die Peitinger Bläser, der Böbinger Dreigsang und die Gaugruppenmusik. Auch die Gaugruppe zeigte mit vier Paaren einige Plattler.

Höhepunkt des Abends war die Ernennung von Florian Echtler zum Gauehrenvorstand. Der neue Gauvorstand Franz Multerer ließ die 22jährige Amtszeit seines Vorgängers noch einmal Revue passieren, und würdigte dessen Leistungen für den Lechgau. Sichtlich erfreut war Florian Echtler für die hohe Auszeichnung, und bedankte sich noch einmal bei allen Mitstreitern, die ihm immer zur Seite gestanden haben, und ohne die er sicherlich nicht hier stehen würde. Abschließend sagte er: „Ich gebe meinen neuen Titel ein Stück zurück an euch Trachtler, denn nur gemeinsam kann man für den Gau arbeiten.“

Noch fünf weitere Trachtler konnten sich an diesem Abend über Auszeichnungen für ihre erbrachten Leistungen freuen:

Leonhard Bauer, Peiting erhielt das Gauehrenzeichen in Gold für seine zwanzigjährige Arbeit im Gauausschuss. Maria Schweiger, Epfach durfte sich für ihre Arbeit als Gaubrauchtumswartin über das silberne Gauehrenzeichen freuen. Für sein jahrelanges Engagement als Gaubeisitzer bekam Paul Dreer, Hohenpeißenberg die Lechgauverdienstnadel. Mit dem Gaukrug wurde Hans Benedikt aus Böbing für seine Mitarbeit als zweiter Gauvorplattler geehrt. Außerdem bekam Anton Welz den Gaukrug für seine vielen geleisteten Arbeitsstunden beim Aufbau des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

 

Junge Trachtler feiern Fasching

Rund 100 Jugendliche aus dem Lechgau tanzten im Schongauer Trachtenheim zu den Klängen der „Schwindlig Blos“. Mit aufwändigen und sehr originellen Kostümierungen trafen sich die Jugendgruppen in der „Schongauer Räuberburg“, wo sie von einer Horde finsterer Gesellen empfangen und auch bewirtet wurden. Aus Böbing kam Robin Hood mit seinen Kumpanen, die Apfeldorfer Trachtenjugend verkleidete sich als geldsammelnde Griechen und aus Hofstetten reiste eine ganze Fußballmannschaft an. Ein Bienenschwarm aus Peiting schwirrte ausgelassen durch den Saal und zeigte eine originelle Tanzeinlage. Auch die Steingadener Gallier zeigten wie man sich mit Miraculix Zaubertrank erfolgreich gegen römische Eindringlinge wehrt. Sogar die Schongauer Prinzengarde zeigte ihr Können mit einem Auftritt bei den jungen Trachtlern. Bei so viel guten Kostümierungen fiel es sichtlich schwer, die beste Verkleidung zu prämieren. Gewonnen hatten am Ende die zum Teil sehr aufwändig geschmückten Teufel aus Hohenpeißenberg.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Lechgau übrnimmt Patenschaft für den Huosigau

Eine Delegation des Huosigaues zog nach Schongau, um bei den Trachtlern des Lechgaues um die Übernahme der Patenschaft für ihre neue Gaustandarte zu bitten. Huosigauvorstand Sepp Kaindl, seine Stellvertreterin Uschi Sieber sowie Kassier Wolfgang Kurz trugen ihr Anliegen in Versform vor. Auch die Schirmherrin der Standartenweihe Renate Dodell ließ es sich nicht nehmen bei diesem Anlass dabei zu sein.

Nachdem Lechgauvorstand Franz Multerer ihr Fachwissen über den Lechgau geprüft hatte, wurde die Patenschaft gerne angenommen. Um anschließend gebührend miteinander zu feiern hatte die Huosigaudelegation ausreichend Brotzeit und Bier mitgebracht. Außerdem spielte die Lechgaukappelle und die Würmseer Tanzlmusi zum Tanz und Unterhaltung auf. Auch die Gaugruppen beider Gaue zeigten Plattler und Tänze.

So wurde das Patenbitten ein vergnüglicher Abend mit viel Musik, Tanz und Unterhaltung. Die Standartenweihe findet dann am 28. Juli im Marienmünster Diessen statt.

Stephan Schütz, Gaupressewart

 

Dreikönigssitzung in Böbing

Am Dreikönigstag konnte der neue Lechgauvorstand Franz Multerer seine erste Auschusssitzung eröffnen. Diese fand traditionell im Austragungsort des heurigen Gaufestes, also in Böbing statt. Mit dabei waren auch Böbings Trachtenvorstand Xaver Miller mit seinem kompletten Festauschuß sowie Bürgermeister und Schirmherr Peter Erhard. Dieser betonte, dass es ihm eine Ehre sei, die Schirmherrschaft für das 91. Lechgaufest zu übernehmen, welches mit dem 100-jährigen Vereinsjubiläum der „Schnalzbergler“ Böbing verbunden ist. Termin für das große Trachtenfest ist vom 11. bis 14. Juli. Auch der Ablauf der Festtage ist schon bekannt. So wird am Donnerstag, 11. Juli eine musikalische Kabarettveranstaltung mit der Gruppe „Ein Biermösl mit neuer Blosn“ den Auftakt machen. Am Freitag spielt die Gruppe „Waidigel“ aus dem Allgäu. Samstagabend wird um 19 Uhr ein Standkonzert mit der Festkappelle Böbing am Kirchplatz stattfinden. Anschließend ziehen alle Gäste zum Festzelt, wo sie der große Gauheimatabend unter Mitwirkung der 19 Lechgauvereine erwartet. Schon um 6 Uhr wird der Festsonntag mit einem Weckruf begonnen. Um 9.30 Uhr findet dann der feierliche Gottesdienst im Garten des Kinderheimes statt. Höhepunkt wird der große Festzug am Sonntagnachmittag sein. Um 13.30 Uhr werden Trachtenvereine aus vier verschiedenen Gauen, zahlreiche Musikkapellen und Trommlerzüge sowie Festwägen und Kutschen durch Böbing ziehen. Zum Festausklang am späten Nachmittag und Abend spielen die Lechgaukapelle und die „jungen Pfaffenwinkler“.

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr ist die Standartenweihe des Huosigaues. Denn dafür wird der Lechgau als Pate zur Verfügung stehen. Am 18. Januar wird der Huosigau im Schongauer Helgoland zum Patenbitten erscheinen. Am 28. Juli wird die Standarte im Marienmünster Dießen geweiht, der Lechgau wird mit zahlreichen Vereinen vertreten sein.

Stephan Schütz, Gaupressewart