Zur Person

Maria Schweiger, geboren 1958, wohnt in Epfach am Lech und ist dort auch aufgewachsen. Lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern sehr gerne in dem kleinen Dorf mit der großen geschichtlichen Vergangenheit.

Sie schreibt gerne im Lechroaner Dialekt. In ihren Gedichten spiegelt sich die ganze Breite des Lebens wieder, von Heiterem und Humorvollem bis hin zu ihren Gedanken über Gott und die Welt.

Daneben ist sie auch Autorin zahlreicher Theaterstücke. Für das Festspiel "Feuer und Flamme - Bauernaufstand anno 1525" anläßlich des 100-Jährigen des Lechgaues 2008 hat sie nicht nur die Vorlage aus dem Jahre 1912 komplett neu erarbeitet, sondern fungierte auch als Spielleiterin bei den Aufführungen in Schongau.

 

 

 

 

 

 

 

Hier eines ihrer besinnlicheren Gedichte:

 

Schpaziergang am Lech

Gang i am Lech entlang schpaziera

fang i leicht a zum siniera.

Wenn ma so vor dem ruhiga Schtauseea schtoht,

denkt ma gar it wieaviel G‘sichter so a Fluuß doch hot

mol schtull , mol wuld - ja sogar g‘fährlich

und doch isch Wasser unentbehrlich

 

Dabei kommts mir nocha in da Sinn

schpieaglat si do vielleicht mei Leba drin?

Gohts do it o allweil mea rum und num

mol recht schea , und noch mea recht krumm

 

So wiea des Wasser loft mei Lebenszeit

bringt - und nimmt mir - Freud wiea Leid

guat , unentberlich bi i it , -des isch richtig

aber vielleicht doch für jemand wichtig?

 

Ja des Wasser-

Vom Himmel es ra auf diea Erda fällt

Und es erfüllt sei Beschtimmung in da Welt

zum Himmel gohts o irgendwann mea nauf

wär doch eigentlich o a gelungener Lebenslauf